Golf
Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer unterstützen einen kontrollierten Golfschwung und längere Runden.

Der Körper arbeitet als Einheit
Beim Golfschwung wird Kraft über Füße, Beine, Becken und Rumpf bis zum Schläger übertragen. Hüften und Brustwirbelsäule ermöglichen Drehung; Beine und Rumpf kontrollieren Gewichtsverlagerung und Gleichgewicht. Arme und Hände führen den Schläger, ohne dauerhaft maximal anzuspannen.
Eine Golfrunde fordert außerdem Ausdauer und Konzentration. Ermüdung kann die Bewegungsausführung verändern.
Vor der Runde aufwärmen
- Mit zügigem Gehen den Kreislauf anregen.
- Hüften, Brustwirbelsäule und Schultergürtel kontrolliert bewegen.
- Mit lockeren Probeschwüngen beginnen.
- Schwungweite und Schlagintensität schrittweise erhöhen.
Der Ausschwung endet kontrolliert in einer stabilen Position. Techniktraining sollte zu Beweglichkeit und körperlichen Voraussetzungen passen.
Training neben dem Golfplatz
Kniebeugen, Stufenübungen und Hüftkräftigung fördern die Beinkraft. Zug-, Druck- und Rumpfübungen ergänzen das Training des Oberkörpers. Gleichgewichtsübungen und angepasste Rotationsbewegungen verbinden Kraft und Kontrolle.
Nach längeren Pausen zunächst kürzere Runden und weniger Übungsschläge einplanen. Schlagzahl und Intensität getrennt steigern; trinken und rechtzeitig pausieren.
Bei Schmerzen gezielt anpassen
Rücken, Ellenbogen, Schulter und Handgelenk können auf ungewohnte oder rasch gesteigerte Belastung reagieren. Prüfen Sie Trainingsmenge, Technik, Griffspannung und Ausrüstung. Wiederkehrende Schmerzen, deutliche Schwellung, Taubheit oder Kraftverlust sollten untersucht werden.
Wir beziehen die Anforderungen Ihres Sports in die physiotherapeutische Behandlung ein. Mehr zu Ellenbogenbeschwerden und zur Wirbelsäule.
