Basketball
Springen, landen und Richtungswechsel kontrollieren: die körperlichen Grundlagen für Basketball.
Kraft und Bewegungskontrolle
Basketball verbindet kurze Sprints, Sprünge, Stopps und Ballaktionen unter Zeitdruck. Beine, Hüften und Rumpf müssen Kraft erzeugen und Bewegungen wieder abbremsen. Ausdauer unterstützt die Erholung zwischen intensiven Aktionen.
Beim Landen federn Hüfte, Knie und Sprunggelenk gemeinsam ab. Bremsen und Drehen werden zunächst langsam, dann schneller und unter spielnahen Bedingungen geübt.
Das Training sinnvoll ergänzen
- Kraft: Kniebeugen, Ausfallschritte, Stufenübungen, Wadenheben sowie Zug- und Druckübungen.
- Sprünge: Mit kleinen beidbeinigen Sprüngen und kontrollierten Landungen beginnen; Höhe und einbeinige Varianten schrittweise ergänzen.
- Richtungswechsel: Erst geplante Bewegungen, später Reaktionen auf Signale und Ballaktionen.
- Ausdauer: Kurze intensive Abschnitte mit geeigneten Pausen verbinden.
Trainingsdauer, Intensität und Sprunganzahl nicht gleichzeitig stark erhöhen. Aufwärmen und Erholung gehören zum Plan.
Beschwerden und Verletzungen
Besonders beansprucht werden Sprunggelenke, Knie, Patella- und Achillessehnen sowie Finger und Hände. Nach Umknicken, Zusammenstößen oder Stürzen brauchen deutliche Schwellungen, Fehlstellungen, Instabilität oder fehlende Belastbarkeit eine medizinische Beurteilung.
Wiederkehrende Schmerzen beim Springen oder Laufen sollten nicht dauerhaft überspielt werden.
Rückkehr auf das Spielfeld
Entscheidend sind ausreichende Beweglichkeit und Kraft sowie sichere Sprünge, Landungen, Sprints und Richtungswechsel. Wir steigern die Belastung von Einzelübungen über spielnahe Aufgaben bis zum Mannschaftstraining.
Rehabilitation nach Sportverletzungen · Informationen zu Kniebeschwerden
