Eishockey
Kraft, schnelle Richtungswechsel und kontrollierter Belastungsaufbau für das Spiel auf dem Eis.
Die Anforderungen gezielt vorbereiten
Antritte, Bremsen, Kurven und Körperkontakt verlangen Bein- und Hüftkraft, Rumpfkontrolle und schnelle Reaktionen. Kurze intensive Spielphasen wechseln mit Erholung. Technik und Kondition sollten deshalb gemeinsam vorbereitet werden.
- Kniebeugen, Ausfallschritte und Stufenübungen für Beine und Hüften.
- Zug-, Druck- und Rumpfübungen für den Oberkörper.
- Gleichgewicht und kontrollierte Richtungswechsel, zunächst geplant, später auf Signale.
- Kurze Intervalle mit ausreichenden Pausen, passend zum Trainingsstand.
Belastung und Ausrüstung
Wärmen Sie sich vor dem Training auf und überprüfen Sie Sitz und Zustand der Schutzausrüstung. Steigern Sie Eiszeit, Intensität und Kontaktbelastung schrittweise. Beschwerden an Leiste, Hüfte, Knie, Schulter oder Hand sollten frühzeitig berücksichtigt werden.
Kopfverletzungen ernst nehmen
Bei Verdacht auf Gehirnerschütterung sofort aus dem Spiel nehmen. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Seh- oder Gedächtnisstörungen nach einem Treffer müssen medizinisch beurteilt werden. Am selben Tag darf nicht weitergespielt werden; die Rückkehr braucht ärztliche Freigabe.
Bei Bewusstseinsstörung, Krampfanfällen, zunehmender Benommenheit oder wiederholtem Erbrechen sofort medizinische Notfallhilfe anfordern.
Zurück ins Training
Nach einer Verletzung bauen wir Beweglichkeit, Kraft und Belastbarkeit auf. Darauf folgen kontrollierte Lauf- und Schlittschuhbewegungen, Puckaktionen und sportartspezifische Belastungen. Körperkontakt und Wettkampf kommen erst hinzu, wenn die erforderlichen Fähigkeiten wieder vorhanden und medizinische Vorgaben erfüllt sind.
